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Sicherheitsregeln für Hochsee-Ölbohrung verschärft

EU- Kommision, Parlament und Ministerrat einigten sich am Donnerstag auf die Verschärfung neuer Sicherheitsregeln für Öl-Giganten wie Shell, BP und Co. In Zukunft sollen diese Konzerne selbst für Umweltschäden durch “Bohrpannen” aufkommen .

Jeder erinnert sich an die 2010 gesunkene Deep Water Horizon oder das jüngste Bohrinselunglück in der Arktis. Bis heute war unklar wer die imensen Folgeschäden für Flora und Fauna zahlen sollte – Die Allgemeinheit, freiwilliger Helfer an den Stränden oder doch der Betreiber selbst?

Zumindest die EU will ihre Bohrinseln jetzt sicherer machen. Vorzeitige Entwürfe gehen soweit, dass sich Plattformeigner einer strengen Prüfung unterziehen müssen bevor sie aktiv werden können. Die EU will genau wissen – Verfügen die Konzerne hinreichend über die Technik, im Worst Case, Schäden einzudämmen und sind sie finanziell in der Lage für Umwelt- und Folgeschäden aufzukommen.

Zitat Wikipedia zur Deep Water Horizon:
“Im November 2012 akzeptierte BP die vom US-Justizministerium infolge der Ölpest auferlegte Strafe von 4,5 Mrd. US-Dollar, die höchste jemals verhängte Strafe für ein Umweltdelikt. Zusätzlich hat BP für die Bewältigung der Folgekosten der Ölpest 38,1 Mrd. Dollar Rücklagen gebildet (Stand November 2012), 14 Mrd. Dollar wurden bereits ausgezahlt”

Zur Umsetzung der neuen Regeln bedarf es noch der Zustimmung von EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten.


Vollständiger Artikel von Greenpeace und Petition für den Schutz der Arktis

^mz