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Viele PV-Anlagen sind “mangelhaft” installiert

Der Focus greift das auf, was auch viele Photovoltaikanlagen-Besitzer in den nächsten Jahren merken dürften: Die Qualität und Montage der Photovoltaik-Anlage entspricht häufig nicht den Anforderungen der prognostizierten Lebensdauer. Das hat der TÜV Rheinland herausgefunden. Die wiederkehrenden Rallyes auf den Photovoltaik-Märkten bewirken, dass auch eine ganze Menge Unternehmen die Montage von Photovoltaik anbieten, die eigentlich keine Expertise auf diesem Gebiet besitzen. Kunden die Photovoltaik kaufen sollten deswegen gewarnt sein. Billige Montage und billige Bauteile wie Module, Wechselrichter und Komponenten können oft der Anfang einer extrem kostenspieligen Austauschserie werden. Zwar nennt der TÜV keine expliziten Namen von Herstellern, welche Produkte mit minderwertiger Qualität liefern, jedoch sollte man nicht nur bei Produkten aus Fernost auf die Qualität achten. Bedenken Sie, dass die Anlage, um wirtschaftlich zu sein, auch ca. 20 Jahre halten muss – Diese Langlebigkeit kann von einigen Produkten nicht erwartet werden.

Außerdem fehlt es bei den “Ausbauschüben” manchmal schlichtweg an Fachkundigen Mitarbeitern der Installationsbetriebe. Um Alle Kunden “mitnehmen” zu können würde häufig einfach schlecht ausgebildetes Personal eingesetzt werden und Montagezeiten auf Kosten der Qualität verkürzt werden.

Zwar lassen sich rein rechnerisch mit derartigem Geschäftspraktiken Renditen von über 10% erreichen, man muss aber ganz klar sagen, dass der Kunde dann nach wenigen Jahren unsanft auf dem Boden der Tatsache landet. Unsachlich konfektionierte Wechselrichter, mangelhafte Verkablung und unsachgemäße Montage der Module auf dem Dach lassen den finanziellen Nutzen der Photovoltaik-Anlage dann gegen Null in der Realität sinken.

Verbraucher sollten sich deshalb für Fachbetriebe entscheiden und Ihre Anlage wenige Jahre nach der Installation von einer zweiten Firma überprüfen lassen. So können Sie sicherstellen, dass die Anlage auch korrekt arbeitet. Man selbst sollte auf jeden Fall die Stromzähler überprüfen, denn so sieht man schon rechtzeitig, wenn etwas auf dem Dach nicht stimmt.

Die Photovoltaik-Kosten sind von vielen Variablen abhängig. wenn Sie diese kennen, fällt es Ihnen auch leichter schon bei der Auswahl des Planungs- und Installationsbetriebs die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Gesteigerter Wirkungsgrad bei Photovoltaikzellen

Der japanische Elektrokonzert Sharp entwickelt zur Zeit eine neue Generation von Photovoltaikzellen.Der neue Prototyp erreicht einen Rekordwirkungsgrad von 37,9% (bestätigt von dem National Insitute of Advanced Industrial Science and Technologies). Ausschlaggebend dafür ist ein Verbund aus drei Schichten bestehend aus Indium, Gallium und Arsenit. Gallium und Indium sind allerdings sehr selten. Trotzdem – mit dieser neuartigen Technik zieht der Wirkungsgrad der Photovoltaik mit dem eines guten Kohlekraftswerks gleich.

Andere Forschungsansätze verfolgt das MIT (Massachusetts Institute of Technology). Bei den heutigen Konzepten der photovoltaischen Funktionsweise der Zellen, stöße ein Photon lediglich ein Elektron an. Die Überschüssige Energie des Photons gehe dabei verloren, heißt es im “Blog Yale Environment 360“. Forschende des MIT haben es, durch einen Halbleiter aus Pentacen ,  geschafft mit einem Photon, zwei Elektronen anzuregen. So ist es möglich einen Wirkungsgrad von 30%  zu erreichen.

Gerade der “niedrige” Wirkungsgrad diente Photovoltiak-Kritikern lange Zeit als Angriffsfläche. Nun Beweisen MIT und Sharp das die Möglichkeiten im Bereich effizienterer Photovoltaikanlagen noch nicht ausgeschöpft sind.

Wir erinnern daran:
Konventionelle Energieerzeugung hat ihren Zenit erreicht. Fragwürdige Technologien wie Fracking werden vom Volk nicht angenommen, weil sie zu viele Risiken bürgen.
Photovoltaik kann helfen unsere jetzigen und zukünftigen Energieprobleme zu lösen. Dabei sollte Jedermann in der Lage sein mitzugestalten. Deshalb:
“Ja” zur Photovoltaikförderung und
“Ja” zur Speicherförderung

mz

 

 

Speicherförderung nun doch zum 1. Mai

Die KfW Speicherförderung, die sehnlichst von nach Stromautarkie strebenden Bürgern gewünscht wurde, wird nun doch zum 1. Mai starten.
Der Zuschuss soll 660€ pro kWh Speicher betragen. Das würde heißen, dass der Größte Speicher von E3DC  (8,1kwh) dann schon mit 5280€ bezuschusst werden könnte.

Allein in diesem ersten Jahr werden jetzt Fördermittel von 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, was für knapp 5000 solcher Spitzenspeicher reichen würde.
Die Speicher sind deshalb so wichtig, weil sie das Netz entlasten und den Eigenverbrauch des Photovoltaik-Stroms erhöhen. Auf dauer wird so also weniger Sonnenstrom eingespeist und es kommt auch nicht mehr zu extrem günstigen Strompreisen an der Strombörse, was auf lange Sicht die Strompreise stabilisieren wird, insofern die Energieversorger die Differenz auch an die Kunden weitergeben.

Mit einer Photovoltaik-Anlage und Speicher kann ein Haushalt seinen Strombezug aus dem Netz um etwa 60% reduzieren (p/Jahr). Einige Unternehmen werben zwar mit 80% Autarkie, was aber angesichts der bisherigen Modellrechnungen wohl eher Utopie ist. Interessenten sollten sich von dem Photovoltaik Planer und Monteur Ihres Vertrauens beraten lassen, denn es gibt hier viel zu beachten. So ist es bei vielen gar nicht nötig einen überdimensionierten Speicher zu Nutzen, wenn man schon etwas an dem eigenen Verbrauch ändert.

Sinn machen die kleinen Speicher im Besonderen für Private Anlagen von bis zu 10kWp installierter Leistung, denn Anlagen, die gefördert werden, dürfen nur 60% des Stroms einspeisen, den sie auch herstellen.

Außerdem ist es jetzt noch nicht unbedingt für jeden sinnvoll einen Speicher zu kaufen, denn die KfW Speicherförderung macht die Anschaffung zwar billiger, doch auch anderen Konzepte werden in der nächsten Zeit preiswerter werden. So hat Fronius sogar ein System auf Wasserstoffgenerations-Basis entwickelt, welches einen 1-Familien-Haushalt sogar zu 100% für ein ganzes Jahr Stromautark machen kann. Die kosten für dieses System mit Brennstoffzelle und Elektrolyseur belaufen sich immoment aber noch auf etwa 40.000 Euro und sind somit im Moment nur etwas für gut betuchte Idealisten.

 

Modulpreise ziehen an

Eigentlich wäre zu erwarten gewesen, dass auch im Jahr 2013 die Modulpreise wieder fallen. So hatten 2011/2012 viele Modulhersteller in effektivere Produktionsanlagen investiert und man ging von einer leichten Abkühlung der Zubausituation aus. Allerdings tritt jetzt gegenteiliges ein. Im 1. und 2. Quartal 2013 werden sich laut vielen Großhändlern die Modulpreise verteuern. Unter anderem hängt das damit zusammen, dass zeitgleich mit dem unentschlossenem Handeln der Bundesregierung in Deutschland, viele andere Länder ein dem EEG ähnliches Gesetz verabschiedet haben.

In der Europäischen Union haben allein Irland, Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn und Griechenland ein ähnliches Modell, dass auf einer Einspeisevergütung besteht.

Aber auch die großen asiatischen Nationen investieren massiv in den Ausbau von Photovoltaik. So werden Japan und China Deutschland im Zubau für 2013 deutlich überholen. Indien ist im Begriff ein Beispielloses Ausbauprogramm zu starten. So kommt es, dass die Modulbauer im Moment nicht genug Module liefern können und so die Preise anziehen.

Schon am Anfang des PV-Booms hatten wir einen starken Verkäufermarkt, mit teils sehr langen Wartezeiten für Module, Wechselrichter und Dachmontagesysteme. Es ist zwar nicht davon auszugehen, dass es wieder zu derartigen Situationen kommt, doch bei gleichzeitig sinkender Einspeisevergütung wird der jetzige Trend fortgeschrieben werden, dass Hausbesitzer ihren Strom selber verbrauchen werden. Die Anlagen werden kleiner werden und mit einem Speicher ausgestattet sein, damit der Eigenverbrauch möglichst hoch ist.

Vermutlich werden auch immer weniger Photovoltaik-Anlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden, da der Bundesumweltminister und der Wirtschaftsminister planen, auch bei Eigenverbrauch eine EEG-Umlage abzuführen.

 

Setzen 6! Altmaier kann nicht rechnen.

Wo genau Peter Altmaier die Zahlen, die er da so leichtfertig herausposaunt her hat, ist eine Gute Frage.
1 Billion Euro würde die Energiewende die armen deutschen Verbraucher kosten, war er sich Anfang des Jahres noch sicher.

. Das “Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)” hat eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Rechnung nicht nur falsch ist sondern auch geltende Gesetze ignoriert.

So behauptet Altmaier, dass für die geförderten Ökostromproduzenten allein 667 Mrd. € bis Ende der 30er Jahre im neuen Jahrtausend fällig werden würden.
Bis jetzt sind laut Altmaier dafür schon 67 Mrd € bezahlt worden (seit 2000).

Die Studie prangert nun an, dass der populistische Vorstoß des Ministers nicht die kostensenkenden Effekte des Ökostroms auf dem Markt berücksichtige.
Auf der reinen Kostenseite der Vergütung, die von Altmaier mit 250 Mrd€ angegeben wird, hat sich der Minister mal eben um 90 Mrd € vertan. Logisch, eine Viertel Billion rechnet sich auch viel schöner.

In seiner Blitzäußerung hat der Minister anscheinend auch nicht Bedacht, dass die hoch subventionierten Anlagen aus der Anfangszeit der Photovoltaik, im Jahre 2022 schon aus der Rechnung herausfallen würden.

Auch die höheren Kosten für Gas, Kohle und Uranimporte sind in dieser Rechnung nicht mit inbegriffen.

Jetzt rudert er zurück

Über Twitter sagt der Minister wörtlich “ich hab die Zahl bisher nur einmal genannt zum aufrütteln. Die dumme Rechnung in der FR zwingt mich nun leider zur Antwort”
Zum aufrütteln kann der Autor des Artikels auch eine Zahl mit auf den Weg geben:

1

Das ist die Anzahl der bewohnbaren Planeten, die wir Menschen besitzen.

Speicherprogramm von Bund und KfW-Bank verschiebt sich auf unbestimmte Zeit

Die KfW-Bank hat zu wenig Geld aus dem Emissionshandel zur Verfügung um das Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen mit Speichersystemen wie angekündigt am 1. Mai zu starten.
Derzeit seien keine Prognosen möglich, wann es zu einem Start des Programms kommen könne.

^pz

Quelle: Photovoltaik.eu

Sonnenstrom wird spottbillig

Als die kWh Photovoltaik-Strom 1988 noch über 1€ kostete war noch nicht daran zu denken, dass wir im Jahre 2013 dazu in der Lage sein würden, sie für ca. 16 Cent herzustellen.
Wer jetzt denkt, dass es viel billiger garnicht geht, der hat sich allerdings getäuscht. Experten rechnen mit einem Preisverfall bis auf ca. 5 Cent pro kWh in nur 10 Jahren.
Zum Vergleich: Konventionalstrom aus Kernkraft und Braunkohle kostet derzeit etwa 26 Cent und wird in 10 Jahren auf einen Preis von 35 – 38 Cent pro kWh ansteigen.

Die Folgekosten sind nicht eingerechnet

Die Gesamtgesellschaftlichen Folgekosten, die extrem hohen CO2 Emissionen und radioaktiver Giftmüll, der auch noch in Millionen Jahren unsere Nachfahren fordert, ist in den Momentanen Strompreis natürlich nicht mit eingerechnet.

Nicht erst die Zukunft macht Photovoltaik rentabel

Die immer schnelleren Entwicklungen im Photovoltaik-Bereich werden Sonnenstrom auch in Zukunft in Deutschland immer attraktiver Macher. Sogenannte Konzentratorzellen, an deren industrieller Massenproduktion derzeit gearbeitet wird, werden in Zukunft Energieerzeugung noch preiswerter machen.

Quelle: Sonnenseite.com

 

 

Die Mär vom teuren Sonnenstrom

strompreise-sinkenDie Preise an der Strombörse in Leipzig kennen nur eine Richtung!
Nämlich nach unten!

Die Strompreise sind in den letzten eineinhalb Jahren stark gesunken. Einkäufer müssen zur Zeit nur rund 42€ pro Megawattstunde bezahlen.
Da weite Teile des Strommarktes durch Futures, Termingeschäfte, organisiert sind, wird diese Preisnachlass aber erst 2014, 2015 an den Endkunden weitergegeben.
In den letzten Jahren lagen die Einkaufspreise pro Megawattstunde wesentlich höher, nämlich bei 50-60€ partiell sogar bei ca. 90€.

Ob dieser Schnäppchen-Strom aber auch an den Endkunden 1:1 weitergegeben wird bleibt fraglich. Die Energieversorger machen den teuren Netzausbau und die Erneuerbare Energienumlage verantwortlich für den hohen Preis (26cent), den der Endkunde derzeit zahlt. Realistisch betrachtet muss man daher wohl davon ausgehen, dass die Energieversorger es bei dem hohem Preis belassen werden und Einsparungen nicht an den Endverbraucher weitergeben.

Dies wiederum könnte Photovoltaik Hausanlagen mit Speichersystemen zugute kommen, die bereits jetzt preiswerteren Strom produzieren können.

 

Quelle: taz.de

 

Deutschland exportiert mehr Strom als jemals zuvor!

In den ersten 3 Quartalen des Jahres 2012 hat die Bundesrepublik nach BDEW (Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft) 12,3 Terrawattstunden Elektrizität über die Grenzen exportiert.2010, also vor dem Atomausstieg, lag der Exportüberschuss bei 8,8 Terrawattstunden.Die Erneuerbaren Energien drücken die Preise an der Strombörse und das führt dazu, dass mehr Strom in die Nachbarstaaten exportiert wird.In den Niederlanden ist es sogar schon zum herunterfahren von Gaskraftwerken gekommen, weil der preiswertere Strom aus Deutschland importiert wird. 
Betroffen ist der Betreiber RWE. 

 

Quelle: Managermagazin

 

Vergütungssätze Stand November 2012

Die Vergütungssätze für Photovoltaik bis  Januar stehen fest.
Die Daten sind gerade Frisch von unserem Photovoltaik Großhändler  hereingekommen

Tabelle Vergütungssätze April 2012 – Januar 2013
Inbetriebnahme bis 10 kWp
(Ct/kWh)
10 – 40 kWp
(Ct/kWh)
ab 40 kWp
(Ct/kWh)
ab 1.000 kWp
bis 10 MWp
sowie Freiflächen
bis 10 MWp
(Ct/kWh)
Ab 1. April 2012 19,50 18,50 16,50 13,50
Ab 1. Mai 2012 19,31 18,32 16,34 13,37
Ab 1. Juni 2012 19,11 18,13 16,17 13,23
Ab 1. Juli 2012 18,92 17,95 16,01 13,10
Ab 1. August 2012 18,73 17,77 15,85 12,97
Ab 1. September 2012 18,54 17,59 15,69 12,85
Ab 1. Oktober 2012 18,36 17,42 15,53 12,71
Ab 1. November 2012 17,90 16,98 15,15 12,39
Ab 1. Dezember 2012 17,45 16,56 14,77 12,08
Ab 1. Januar 2013 17,02 16,14 14,40 11,78
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