Amerikas Bekenntnis zur Photovoltaik?

11. September 2012

Sollte Präsident Obama wiedergewählt werden, wollen die Demokraten die Förderung von Photovoltaik fortführen.
Ausserdem soll die steuerliche Vergünstigung der Petro-Industrie wegfallen.

Wie auch schon in letzten Wahlkampf stellt Barack Obama auch die Reduktion des CO2-Ausstoß in den Fokus.
Nach der letzten Wahl, war es ihm nicht vergönnt, sein Versprechen diesbezüglich einzulösen.

Quelle : Photovoltaik.eu -Bekenntnis Obamas zu Photovoltaik

 

Umfrage zum PV-Markt 2012

7. September 2012

Die Firma Milk The Sun hat  eine Umfrage zu den Gegebenheiten in PV-Markt erstellt.
Unter anderem geht es um Renditeerwartungen, Pachten und Preisvorstellungen.

Die Fragen richten sich an Planer, Installateure, Anlegenbesitzer und Investoren.

Die Ergebnisse werden unter MilktheSun.com und CleanThinking.de veröffentlicht werden.

hier geht’s zur Umfrage

Europäische Kommission leitet Anti-Dumping-Klage gegen chinesische PV-Hersteller ein

6. September 2012

15 Monate werden jetzt die Module, Waver und andere Anlagenbauteile chinesischer Hersteller genau unter die Lupe genommen.
Der Anti-Dumping-Antrag ist, gemessen an den betroffenen Einfuhren, der größte, der je bei der Kommission eingegangen ist.

Die Antragsteller von 25 europäischen PV-Unternehmen reichten ausreichend Anfangshinweise  ein, die eine schnelle Eröffnung  der Untersuchungen förderten.
Nun soll geprüft werden, ob die durch Dumpingpreise heimische Wirtschaftszweige geschädigt wurden. 

 

Quelle: Photovoltaik.eu - Verfahren der EU-Kommission gegen chinesische Hersteller

Brüderle spricht sich für EEG Moratorium aus

31. August 2012

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle spricht sich für ein Moratorium der Erneuerbaren Energien aus.
Hintergrund der Forderung ist, dass bei gleichbleibendem Ausbautempo  im Jahre 2020 der Anteil der Erneuerbaren an der gesamt Stromproduktion bei ca. 50% liegen wird, statt der von der Bundesregierung angepeilten 35%.
Brüderle sieht jetzt die Erzeuger erneuerbarer Energien in der Pflicht ihren monetären Beitrag zum Ausbau der Netze zu liefern.  

Dass ein solcher Beitrag bei der konventionellen Erzeugung von Energie, der Atomkraft und Kohleverbrennung, nie geleistet werden musste, obwohl auch hier Netze geschaffen, Umweltschäden beseitigt und die Endlagerung radioaktiver Materialien gesichert  werden mussten, ist dabei nicht von Belang.
Die gleichen Politiker, die vor dem Boom der grünen Energien behauptet hatten, diese würden nie mehr als ein paar Bruchstücke zur Gesamtstromerzeugung Deutschlands ausmachen, müssen jetzt feststellen, dass sie falsch lagen. Die Erneuerbaren sind auf dem besten Wege, die Rolle, die von der Schwarz-Gelben Bundesregierung für sie anfänglich nie vorgesehen war, nämlich der essentielle Grundstein der deutschen Energiewirtschaft zu werden, zu füllen. 
Das passiert auf einer Basis, auf der viele kleine Investoren und Privatleute Gewinn erwirtschaften, nicht wie bisher einer Ausschüttung von Gewinne an wenige. 

Quelle : Spiegel Online – Brüderle erwägt Moratorium für Öko-Energie

Q-Cells geht nach Südkorea

30. August 2012

Der südkoreanische Hanwha-Konzern hat den Insolventen Modulhersteller Q-Cells übernommen. 
Damit gewinnt Hanwha den Bieterstreit mit dem spanischen Hersteller Isofoton.

Q-Cells ist einer von mehreren großen Modulherstellern in Deutschland, der in den letzten Jahren in die Insolvenz gegangen ist.

 1250 von 1550 deutschen Arbeitsplätzen sollen nach der Übernahme erhalten bleiben.

Quelle : Photovoltaik.eu – Hanwha darf Q-Cells übernehmen

Ein Wahres Wort zu den Strompreisen

29. August 2012

Der Strom ist nicht zu teuer! Zu der Überzeugung ist Daniel Bakir in seinem Kommentar auf Stern.de gekommen.
Und natürlich ist etwas Wahres daran – Der Verbraucher zahlte, wie Bakir es formuliert, in der Vergangenheite bis heute und in alle Zeiten die Umweltverschmutzung und Lagerung nuklearer Altlasten. 

Doch wieder ein Grund mehr, selbst für den eigenen Strom zu sorgen ;)

Hier der Artikel: Stern.de - Schluss mit der Hysterie

Ökostrom – Konventionalstrom / was ist denn jetzt billiger?

28. August 2012

In letzter Zeit ist es bei einer Reihe Kritikern der Energiewende in Mode gekommen “Ökostrombashing” zu forcieren.
Der regenerative Strom sei zu teuer und Verbraucher hätten bis 2020 Preissteigerungen bis zu 20% zu tragen.

Schaut man sich allerdings die Preissteigerungen der letzten 30 Jahre genau an, so wurde der Strom im Mittel um jährlich etwa 4% teurer.
Mit 2012 als Ausgangsbasis kommt man dann auch auf etwa 20% Preisanstieg bis 2020 – also im Vergleich zur Vergangenheit also etwa die durchschnittlich 4% jährlich, wie auch in den vergangenen 30 Jahren.

In Wahrheit ist der reine Ökostrom meist genauso teuer wie der Konventionalstrom. 
Der Großteil der Preissteigerungen rührt, wie die meisten Verbraucher es schon richtig erkannt haben, von der Gewinnmaximierung und Wachstumssucht der großen EVUs her.

Dazu ein interessanter Artikel im Stern – Ökostrom oft kaum teurer als konventioneller Strom

100 Tage Umweltminister Altmaier

27. August 2012

Der Spiegel resümiert heute über die ersten 100 Tage im Amtszeit des Umweltministers.
Wo es es harkt und wie es weitergehen könnte bei den Themen Photovoltaik und Offshore-Windenergie sowie Stromtrassenbau ist im unten aufgeführten Link hinterlegt.

Quelle: Spiegel Online – So steht es um die Energiewende 

Verbraucherministerin Aigner (CSU) gefährdet Windkraftausbau

22. August 2012

Offenbar kann Frau Aigner dem Verbraucher rund 7 Euro jährlich nicht zumuten, die der Netzausbau den Endstromverbraucher letztendlich kosten würde.
Mit Aigners Vorstoß ist nun auch die mühselige Einigung zwischen Umweltminister Altmaier (CDU)  und Wirschaftsminister Rösler (FDP) gefährdet.

Quelle: Spiegel-Online

Neue Einspeisevergütung für PV-Strom

10. August 2012

Das Damoklesschwert, dass so lange zeit über der PV-Branche schwebte hat sich in Luft aufgelöst.
Anstatt die Vergütungen radikal zu kürzen wurden die Anlagen in 4 verschiedene Größenkategorien aufgeteilt.

1. bis 10kwp
2. bis 40kwp
3. bis 100kwp
4. bis 10.000kwp

 

 

  

Der Eigenverbrauch wird seit April 2012 nicht mehr vergütet, was auch damit zutun hat, dass die durschnittlichen Strompreise etwas höher sind als die Vergütung.

Es wird weiterhin nicht mehr zwischen Dach- und Freilandanlagen hinsichtlich der Vergütung unterschieden.

 

Fazit:
Bei steigenden Strompreisen und vorraussichtlich sinkenden Modulpreisen werden sich in Zukunft besonders kleine Anlagen lohnen, gerade wenn viel Strom selber verbraucht wird. In nicht allzu ferner Zukunft wird es auch immer rentabler Stromspeicher zu nutzen und ein eigenes Strom-Management daheim zu integrieren.

Quelle: www.photovoltaik-web.de 

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