Photovoltaik-Zubau von Januar-August

9. Oktober 2012

Gerade von unserem Großhändler reingekommen:

 

Photovoltaik-Zubau von Januar bis August bei rund 5,2 GWp

Im August 2012 wurden der Bundesnetzagentur 12.856 neu installierte Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 329 MWp gemeldet (Juli 543 MWp; Juni 1.791 MWp). Damit liegt der Gesamtzubau in Deutschland in diesem Jahr (Jan.-Aug.) bisher bei 5,2 GWp, im Vorjahreszeitraum 2011 waren es 4,9 GWp. Die durchschnittliche Anlagengröße sank von 121 kWp im Juni, über 45 kWp im Juli auf rund 26 kWp im August.

 

38 Prozent der in den ersten acht Monaten neu installierten PV-Leistung fallen auf die Größenklasse über 1 MWp. Der Anteil der Eigenheimanlagen (bis 10 kWp) liegt für diesen Zeitraum bei 8 Prozent.

 

Eine detaillierte Auswertung des PV-Zubaus auf Grundlage der Daten der Bundesnetzagentur finden sie unter: www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/BNetzA_0108.pdf

Degression der PV-Vergütung ab 1. November noch offen

Aufgrund von Übergangregelungen für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen im Rahmen der letzten EEG-Novelle (Stichtag 1.10.2012) erwartet der BSW-Solar für die noch unveröffentlichten Septemberzahlen relativ hohe Werte. Die genauen Zubauzahlen für den Monat September sind neben dem PV-Zubau im Juli und August Grundlage für die Feststellung der Zubaudegression und damit der Berechnung der EEG-Vergütung für nach dem 1. November installierte Anlagen. Noch liegen die Septemberzahlen nicht vor, so dass auch noch keine Aussage über die Höhe der Degression in den nächsten Monaten gemacht werden kann. Bis spätestens Ende Oktober muss die Bundesnetzagentur jedoch die Zubauzahlen für den Monat September, die Zubaudegression und die neuen Vergütungssätze bekanntgeben. In einem nächste Woche stattfindenden Treffen mit der Bundesnetzagentur, wird sich der BSW-Solar mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Zahlen so schnell wie möglich bekanntgegeben werden, um für eine schnellstmögliche Planungssicherheit zu sorgen.

 

Unter der Berücksichtigung der bereits bekannten PV-Zubauzahlen in den Monaten Juli und August 2012 (zusammen 872 MW) könnten sich folgende Degressionen jeweils zum 1. November, 1. Dezember und 1. Januar 2012 ergeben: Sollte der PV-Zubau im September über 253 MWp und unter 503 MWp liegen, so wird die Gesamtdegression der EEG-Vergütung ab 1. November 1,8 Prozent (1 Prozent monatliche Basisdegression plus 0,8 Prozent Zubaudegression aufgrund des Zubaus im Juli, August und September) betragen. Bei einem Zubau zwischen 503 MWp und 753 MWp wird dieser Wert auf 2,2 Prozent (1 Prozent Basisdegression plus 1,2 Prozent Zubaudegression), bei einem Zubau über 753 MWp und unter 1.003 MWp auf 2,5 Prozent (1 Prozent Basisdegression plus 1,5 Prozent Zubaudegression) steigen. Die höchstmögliche Degression von 2,8 Prozent (1 Prozent Basisdegression plus 1,8 Prozent Zubaudegression) würde bei einem PV-Zubau von über 1.003 MWp im September zustande kommen.

 

Die übernächste Anpassung der Vergütungsdegression wird es zum 1. Februar 2013 geben. Als Bemessungsgrundlage dafür werden dann die PV-Zubauzahlen aus den Monaten Juli bis Dezember 2012 herangezogen.

 

Da der BSW-Solar im September 2012 aufgrund der o.g. Vorzieheffekte einen Zubau von über 753 MW für sehr wahrscheinlich hält, seien nachfolgend nur die drei wahrscheinlichsten Szenarien für die Auswirkungen auf die PV-Vergütungssätze dargestellt:

 

Bei einer Gesamtdegression der PV-Einspeisevergütung von 2,2 Prozent sehen die Vergütungssätze zum 1. November 2012 wie folgt aus:

17,96 ct/kWh bei Dachanlagen bis 10 kWp, 17,03 ct/kWh bis 40 kWp, 15,19 ct/kWh bis 1.000 kWp und 12,43 ct/kWh bis 10.000 kWp; und 12,43 ct/kWh bei Freiflächenanlagen bis 10.000 kWp.

Bei einer Gesamtdegression von 2,5 Prozent sehen die Vergütungssätze zum 1. November 2012 wie folgt aus:

17,90 ct/kWh bei Dachanlagen bis 10 kWp, 16,98 ct/kWh bis 40 kWp, 15,14 ct/kWh bis 1.000 kWp und 12,39 ct/kWh bis 10.000 kWp; und 12,39 ct/kWh bei Freiflächenanlagen bis 10.000 kWp.

Bei einer Gesamtdegression von 2,8 Prozent sehen die Vergütungssätze zum 1. November 2012 wie folgt aus:

17,84 ct/kWh bei Dachanlagen bis 10 kWp, 16,93 ct/kWh bis 40 kWp, 15,10 ct/kWh bis 1.000 kWp und 12,35 ct/kWh bis 10.000 kWp; und 12,35 ct/kWh bei Freiflächenanlagen bis 10.000 kWp.

 

Eine Übersicht über die weiteren EEG-Vergütungssätze finden Sie unter: www.solarwirtschaft.de/fileadmin/media/pdf/verguetungssaetze_2012.pdf

 

 

Quelle: MHH Solartechnik

Solarthermie ist tot – heizen mit PV die Zukunft.

8. Oktober 2012

Aus der Sonne Wärme erzeugen und so ohne kostenintensive Beuler, Gas oder Öl Wasser erwärmen – Das war der Gedanke zur Solarthermie.
Soweit so gut. Vor 5 Jahren war das auch keine so schlechte Anlage, heute allerdings ist die Erzeugung von Solarstrom so günstig geworden, dass man jedem Kunden von der Solarthermie abraten muss.
Die Dachfläche kann viel effektiver für Photovoltaikanlagen genutzt werden und deren Strom direkt zur Erhitzung von Wasser oder zum heizen genutzt werden.

 

Die Kosten einer Kilowattstunde Wärme von einer Solarthermieanlage, die sich in 20 Jahren amortisiert, liegen bei etwa 11 Cent.
Die Jährliche Ersparnis im Vergleich zu konventionellen Heizgrundstoffen liegt bei unter 100 Euro jährlich.

Eine Kilowattstunde Wärme durch eine PV-Anlage erzeugt liegen bei etwa  7,6 cent –  inklusive Erzeugungsanlage.

Was heisst das?
Heizen mit Photovoltaik und Wärmepumpe. 

Photovoltaik größte Stromerzeugungstechnologie in Deutschland

1. Oktober 2012

Mit 30 Gigawatt installierter Leistung ist der Strom aus Photovoltaikenergie jetzt die Größte Stromquelle Deutschlands.
Die Photovoltaik deckt Spitzenlasten hervorragend ab.
Insgesamt wurden im ganzen Jahr 22,4 Gigawattstunden PV-Strom und 24,1 Gigawattstunden Windstrom erzeugt.
Das liegt unter anderem daran, dass Photovoltaik in unseren Breitgraden etwa 900 Volllaststunden hat und Windkraft 1650.

Wind und Sonnenstrom erreichen so einen Gesamtanteil von 14,5% an der Gesamtstromerzeugung im ersten Halbjahr.

Die Vorteile der dezentralen Energieversorgung (Photovoltaik, Windkraft (On-Shore), Biomasse) liegen dabei klar auf der Hand.
Die so erzeugte Energie lässt sich gut in das Netz integrieren.

Im Jahr 2012 wird mit einem weltweitem Zubau von 30 Gigawatt PV-Leistung gerechnet.

 

Quelle : Sonnenseite.eu - Photovoltaik ist mit 30 Gigawatt stärkste Stromerzeugungstechnik in Deutschland

Installierte Leistung steigt auf über 30 Gigawatt

24. September 2012

Die deutschlandweit installierte PV-Leistung ist im August um 320 Megawatt auf über 30 Gigawatt angestiegen.
Der gesamtdeutsche Stromverbrauch liegt in der Spitze bei etwa 65 Gigawatt.
Vergangenen Sommer gab es so in den sonnenintensiven Mittagsstunden schon Zeiten, an denen der gesamte Strombedarf rein über Solarstrom gedeckt hätte werden können. 

 

Quelle: Solarserver.de – Installierte Leistung überschreitet 30 Gigawatt-Marke

BEE kritisiert Regierung

17. September 2012

Der Bundesverband Erneuerbare Energien kritisiert den Kurs des Umweltministers Altmaier.
Dieser schwenke immer mehr auf die Seite des FDP-Vorsitzenden Brüderle und des Wirstschaftministers Rösler.
Diese warben unlängst für ein EEG Moratorium.

“Alarminierend” sei dem Verband nach der Plan, den ausbau von Wind und Sonnenstrom schrittweise zurückzuführen.
Die Regierung will bei 52 Gigawatt installierter Photovoltaikleistung die Förderung deckeln und bei 35% Anteil der erneuerbaren Energien sehe die Regierung eine generelle Zubaugrenze für EE vor.

Zur Erinnerung:
Nach dem Beschluss der Energiewende und dem Moratorium der deutschen AKWs, waren 35% Minimalausbau der Erneuerbaren bis 2020 vorgesehen.

Quelle: Photoltaik.eu – BEE kritisiert Altmeiers Bremserkurs

PV-Produzenten setzen auf 2014

14. September 2012

Vom 11. bis zum 12. September kamen in Leipzig rund 100 Experten der Branche zusammen und berieten über die derzeitige Marktsituation.
Die Tagung wurde von dem Verein Solarinput, einem Kompetenznetzwerk der Solarbranche in Thüringen und vom Verband der Produktionsmittelhersteller (VDMA) Photovoltaik-Produktionsmittel Ost geleitet.

Die Situation für 2012 sieht düster aus. 60 Gigawatt Modulkapazitäten haben die Hersteller aufgebaut, obwohl der Markt gerade einem 30 Gigawatt Weltweit hergibt (zum Vergleich: In Deutschland sind insgesamt Solarkapazitäten mit etwa 30 Gigawatt installiert).

Um die Module loszuwerden verkaufen derzeit einige Hersteller ihre Produkte sogar unter dem Herstellungspreis.
Niedriger als 50cent pro WattPeak  können Unternehmen allerdings momentan nicht produzieren.

Die deutschen Photovoltaikhersteller stellen gerade einen Anteil von 41% am Weltmarkt und exportieren 89% Ihrer Module.

Um dem Druck des Markts weiterhin widerstehen zu können, so sind sich die Tagungsmitglieder einig, gibt es nur einen Weg – nämlich eine stärkere Zusammenarbeit mit den Maschienenbauern und Investitionen in bessere Technologien, um so immer ein Quäntchen mehr Leistung bieten zu können, als der Rest. 

Quelle: Photovoltaik.eu - Solarindustrie hofft auf 2014

200.000 Megawatt Solarstrom bitte!

13. September 2012

Wir brauchen 200 Gigawatt Solarstrom bis 2050 – am besten früher!
Mit dieser Forderung geht die neue nationale Initiative  „200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“  voran.
Experten des Reiner Lemoine Instituts, Frauenhofer Instituts und der HTW Berlin halten den Ausbau der Photovoltaik auf 200 Gigawatt bis 2050 für ein machbares Muss.

Zur Erinnerung: Die Bundesregierung hat eine Deckelung bei 52 Gigawatt beschlossen, während das Umweltministerium einen Zubau von 60 – 80 Gigawatt befürwortet.

„200 Gigawatt Solarleistung für Deutschland“ Ist ein Kind der globalen Initiative „300 Gigawatt jährlich bis 2025“ – einen Zusammenschluss verschiedener Organisationen, die für den massiven Ausbau der Photovoltaik werben um so Kosten zu Senken und PV Strom noch wettbewerbsfähiger machen wollen.

Auf Sonnenseite.de finden Sie eine Einladung, das Projekt zu diskutieren.   

PV-Zubau in den USA um über 116%

13. September 2012

Im zweiten Quartal wurden in den USA 724 Megawatt an PV-Leistung zugebaut.
Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg um 116%.

allein 400 Megawatt Leistung entfielen dabei auf zwei Großkraftwerke.

In den USA sind damit insgesamt 5.200 Megawatt PV-Strom installiert (in Deutschland sind es heute schon etwa 30.000 Megawatt).

Während der PV-Boom scheinbar erst in die USA Einzug hält, zieht sich das US-Amerikanische Unternehmen First-Solar aufgrund der Umlagenkürzung aus Deutschland zurück.
Zwei Werke werden geschlossen und 1400 Mitarbeiter stehen vor der Arbeitlosigkeit. In der Begründung des Unternehmens heisst es, dass die Vergünstigung im Fertigungsprozess nicht mit den radikalen Kürzungen in der Förderung mithalten könne – Europa sei als Wirtschaftsstandort für PV-Hersteller nicht mehr interessant.

 

Quelle: Sonnenseite.com – mehr Sonnenstrom in den USA

 

Generaldebatte im Bundestag – Merkel zu Erneuerbaren

12. September 2012

Generaldebatte im Bundestag:
traurig, dass Frau Merkel in ihrer fulminanten Rede nicht mal auf die korrekten Zahlen zurückgreifen kann. Installiert sind Deutschlandweit nicht 50GwP Photovoltaikleistung sondern nicht einmal 30GwP.
Eine objektiv betrachtet recht scheinheilige Reaktion, wenn es darum geht die EEG-Umlage zu beschneiden.
Die Problematik der Energiespeicherung hingegen Spricht Frau Merkel nicht an – stattdessen stichelt Sie lieber im Bereich Gebäudesanierung gegen die Opposition.

PV-Zellen aus dem Drucker?

12. September 2012

Die 3. Konferenz “organische Photovoltaik” am 19. September in Würzburg wird sich mit der künftigen Anwendung von der Technologie befassen.

Unter anderem werden Technologien zur großindustriellen Produktion von PV-Modulen gezeigt, die einem Druckverfahren gleichen.
Die fertigen Zellen sind flexibel und biegsam und können so zu allen erdenklichen Anwendungen führen, beispielsweise an Wänden oder gebogenen Fassaden.
Bis zu 10% Wirkungsgrad sollen dem Verfahren nach “gedruckte” Zellen bereits leisten. 

 

 

 Alles in allem ein Schritt in eine Richtung, die Hersteller wie Solarnova aus Wedel jetzt schon einige Zeit gehen.

In Zukunft könnte es sein, dass Maßgeschneiderte PV-Zellen billiger, flexibler und einfacher herzustellen sind. 
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