Die Mär vom teuren Sonnenstrom

strompreise-sinkenDie Preise an der Strombörse in Leipzig kennen nur eine Richtung!
Nämlich nach unten!

Die Strompreise sind in den letzten eineinhalb Jahren stark gesunken. Einkäufer müssen zur Zeit nur rund 42€ pro Megawattstunde bezahlen.
Da weite Teile des Strommarktes durch Futures, Termingeschäfte, organisiert sind, wird diese Preisnachlass aber erst 2014, 2015 an den Endkunden weitergegeben.
In den letzten Jahren lagen die Einkaufspreise pro Megawattstunde wesentlich höher, nämlich bei 50-60€ partiell sogar bei ca. 90€.

Ob dieser Schnäppchen-Strom aber auch an den Endkunden 1:1 weitergegeben wird bleibt fraglich. Die Energieversorger machen den teuren Netzausbau und die Erneuerbare Energienumlage verantwortlich für den hohen Preis (26cent), den der Endkunde derzeit zahlt. Realistisch betrachtet muss man daher wohl davon ausgehen, dass die Energieversorger es bei dem hohem Preis belassen werden und Einsparungen nicht an den Endverbraucher weitergeben.

Dies wiederum könnte Photovoltaik Hausanlagen mit Speichersystemen zugute kommen, die bereits jetzt preiswerteren Strom produzieren können.

 

Quelle: taz.de

 

Achtung vor Flexstrom – Billigstrom ist meist teuer!

Der Stromanbieter Flexstrom verärgert Kunden.
Viele der Stromkunden, die wegen der höheren Tarife zu dem vermeintlich billigerem Anbieter gewechselt sind, klagen jetzt darüber, versprochene Bonuszahlungen des Anbieters nicht erhalten zu haben.

Frontal 21 legte in der Sendung vom 22.01.2013 offen, dass der Tarif, den Flexstrom Anbietet, nur dann zu einem Gewinn für die Firma werden kann, wenn der Kunde mehr als 1 Jahr bei dem Stromanbieter bleibt.
Des Weiteren wurde berichtet, dass der Anbieter es derzeit nicht schaffe neues Kapital aufzunehmen, welches er braucht um die hohe Kundenabwanderung zu finanzieren.
Auch nicht bezahlte Rechnungen bei den Stadtwerken, über die Flexstrom seine Kunden versorgt, sorgen für Probleme. Das geht so weit, dass einige Stadtwerke Flexstrom nichtmehr beliefern wollen (bei ca. 40 der insgesamt 80 Stadtwerke, mit den Flexstrom arbeitet, sollen offene Rechnungen noch nicht beglichen worden sein.)

Tips zum Stromsparen

Lassen Sie sich von Lockangeboten mit Bonuszahlungen nicht bestechen. Geschäftsmodelle, bei denen der Strom anfänglich viel billiger ist und auf Jahresvorrauszahlungen beruhen, müssen das Geld, das ihnen entgeht, in den folgenden Jahren von ihnen zurückholen damit sie rentabel sind. Bestes Beispiel ist der Pleitestromanbieter TelDaFax.

Ändern Sie stattdessen Ihr Nutzungsverhalten. Hier sind 4 einfache Tips.

- Denken Sie über die heimische Beleuchtungsänderung nach (LED, Energiesparlampen)
- Kaufen Sie, wenn möglich, energiesparende Geräte ( A+++ und A++ Geräte sind zwar in der Anschaffung teuer, zahlen sich aber mehrfach aus)
- Schalten Sie Standby-Geräte mit einer abschaltbaren Mehrfachsteckdose aus, wenn Sie diese nicht brauchen.
- Waschmaschine und Geschirrspüler voll auslasten.

Oft kann eine professionelle Energieberatung und der anschließende Maßnahmenkatalog eine extreme Energiekostenentlastung mit sich bringen.

 

Quelle: Frontal 21 – ZDF Hier können Sie den Bericht in der ZDF Mediathek sehen

Kabinett erhöht Topf für Gebäudesanierung auf 1,8 Milliarden Euro

Das Kabinett hat beschlossen, dass ab 2013 weitere 300 Millionen Euro in die energetische Gebäudesanierung investiert werden. Der Topf für Gebäudesanierung wächst damit auf 1,8 Milliarden Euro an. Das Programm soll 8 Jahre lang laufen und richtet sich explizit an Wohnungs- und Hausbesitzer. Eine Investition die nötig ist, entfallen in Deutschland doch 40% des Energieverbrauchs auf den Gebäudeberreich – auch  ca 1/3 der CO2 Emissionen findet hier statt. Das jetzt neu aufgelegte Programm soll die Sanierungsrate aller Gebäude in Deutschland auf 2 Prozent jährlich heben.

Im Moment ist diese Rate leider Rückläufig. Die häufigsten Gründe, die gegen eine Sanierung sprechen sind die Unwissenheit der Betroffenen über das Einsparpotential oder einfach die Angst vor der Hohen Investitionssumme.

Quelle: Sonnenseite.com – Kabinett beschließt 5000€ Zuschuss

Solarthermie ist tot – heizen mit PV die Zukunft.

Aus der Sonne Wärme erzeugen und so ohne kostenintensive Beuler, Gas oder Öl Wasser erwärmen – Das war der Gedanke zur Solarthermie.
Soweit so gut. Vor 5 Jahren war das auch keine so schlechte Anlage, heute allerdings ist die Erzeugung von Solarstrom so günstig geworden, dass man jedem Kunden von der Solarthermie abraten muss.
Die Dachfläche kann viel effektiver für Photovoltaikanlagen genutzt werden und deren Strom direkt zur Erhitzung von Wasser oder zum heizen genutzt werden.

 

Die Kosten einer Kilowattstunde Wärme von einer Solarthermieanlage, die sich in 20 Jahren amortisiert, liegen bei etwa 11 Cent.
Die Jährliche Ersparnis im Vergleich zu konventionellen Heizgrundstoffen liegt bei unter 100 Euro jährlich.

Eine Kilowattstunde Wärme durch eine PV-Anlage erzeugt liegen bei etwa  7,6 cent –  inklusive Erzeugungsanlage.

Was heisst das?
Heizen mit Photovoltaik und Wärmepumpe. 

Generaldebatte im Bundestag – Merkel zu Erneuerbaren

Generaldebatte im Bundestag:
traurig, dass Frau Merkel in ihrer fulminanten Rede nicht mal auf die korrekten Zahlen zurückgreifen kann. Installiert sind Deutschlandweit nicht 50GwP Photovoltaikleistung sondern nicht einmal 30GwP.
Eine objektiv betrachtet recht scheinheilige Reaktion, wenn es darum geht die EEG-Umlage zu beschneiden.
Die Problematik der Energiespeicherung hingegen Spricht Frau Merkel nicht an – stattdessen stichelt Sie lieber im Bereich Gebäudesanierung gegen die Opposition.

Ein Wahres Wort zu den Strompreisen

Der Strom ist nicht zu teuer! Zu der Überzeugung ist Daniel Bakir in seinem Kommentar auf Stern.de gekommen.
Und natürlich ist etwas Wahres daran – Der Verbraucher zahlte, wie Bakir es formuliert, in der Vergangenheite bis heute und in alle Zeiten die Umweltverschmutzung und Lagerung nuklearer Altlasten. 

Doch wieder ein Grund mehr, selbst für den eigenen Strom zu sorgen ;)

Hier der Artikel: Stern.de - Schluss mit der Hysterie

Ökostrom – Konventionalstrom / was ist denn jetzt billiger?

In letzter Zeit ist es bei einer Reihe Kritikern der Energiewende in Mode gekommen “Ökostrombashing” zu forcieren.
Der regenerative Strom sei zu teuer und Verbraucher hätten bis 2020 Preissteigerungen bis zu 20% zu tragen.

Schaut man sich allerdings die Preissteigerungen der letzten 30 Jahre genau an, so wurde der Strom im Mittel um jährlich etwa 4% teurer.
Mit 2012 als Ausgangsbasis kommt man dann auch auf etwa 20% Preisanstieg bis 2020 – also im Vergleich zur Vergangenheit also etwa die durchschnittlich 4% jährlich, wie auch in den vergangenen 30 Jahren.

In Wahrheit ist der reine Ökostrom meist genauso teuer wie der Konventionalstrom. 
Der Großteil der Preissteigerungen rührt, wie die meisten Verbraucher es schon richtig erkannt haben, von der Gewinnmaximierung und Wachstumssucht der großen EVUs her.

Dazu ein interessanter Artikel im Stern – Ökostrom oft kaum teurer als konventioneller Strom

100 Tage Umweltminister Altmaier

Der Spiegel resümiert heute über die ersten 100 Tage im Amtszeit des Umweltministers.
Wo es es harkt und wie es weitergehen könnte bei den Themen Photovoltaik und Offshore-Windenergie sowie Stromtrassenbau ist im unten aufgeführten Link hinterlegt.

Quelle: Spiegel Online – So steht es um die Energiewende