Archive for the ‘Allgemein’ Category

EEFakten

Posted on: Juni 20th, 2014 by pzimmermann No Comments

Mit der EEG-Novelle in 2014 soll der Ausbau der erneuerbaren Energien gehemmt werden. Warum eigentlich? EE haben nur Vorteile.

 

#1 EE stoppen den weltweiten Kampf um fossile Energieträger!

#2 EE stoppen die weitere Zerstörung der Umwelt.

#3 EE kosten von allen Energieerzeugungsformen die Gesellschaft am wenigsten.

#4 EE schaffen hunderttausende Arbeitsplätze mehr als die konventionelle Energiewirtschaft.

#5 EE sind heute schon zu 100% Konkurrenzfähig.

#6 EE sind unendlich vorhanden und unerschöpfbar.

#7 EE bieten einen permanenten Wettbewerbsvorteil für d. dt. Wirtschaft

#8 EE machen Deutschland politisch unabhängiger von zweifelhaften Rohstoffstaaten

#9 EE und die dezentrale Energiewende stärken strukturschwache Regionen => lok. Wertschöpfung

#10 EEAnlagen sind durchweg sehr langlebig & brauchen kein teures Endlager

#11 EE sind die Garantie für dauerhaften Wohlstand

#12 EE reduzieren weltweiten CO2 Ausstoß

#13 EE gehen in Hand mit Elektromobilität

#14 EE sind beinahe überall installierbar

#15 EE & Dezentrale Netze vermeiden Megablackouts

#16 EE sind machbar für Jedermann

 

Setzen 6! Altmaier kann nicht rechnen.

Posted on: März 11th, 2013 by pzimmermann No Comments

Wo genau Peter Altmaier die Zahlen, die er da so leichtfertig herausposaunt her hat, ist eine Gute Frage.
1 Billion Euro würde die Energiewende die armen deutschen Verbraucher kosten, war er sich Anfang des Jahres noch sicher.

. Das “Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)” hat eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Rechnung nicht nur falsch ist sondern auch geltende Gesetze ignoriert.

So behauptet Altmaier, dass für die geförderten Ökostromproduzenten allein 667 Mrd. € bis Ende der 30er Jahre im neuen Jahrtausend fällig werden würden.
Bis jetzt sind laut Altmaier dafür schon 67 Mrd € bezahlt worden (seit 2000).

Die Studie prangert nun an, dass der populistische Vorstoß des Ministers nicht die kostensenkenden Effekte des Ökostroms auf dem Markt berücksichtige.
Auf der reinen Kostenseite der Vergütung, die von Altmaier mit 250 Mrd€ angegeben wird, hat sich der Minister mal eben um 90 Mrd € vertan. Logisch, eine Viertel Billion rechnet sich auch viel schöner.

In seiner Blitzäußerung hat der Minister anscheinend auch nicht Bedacht, dass die hoch subventionierten Anlagen aus der Anfangszeit der Photovoltaik, im Jahre 2022 schon aus der Rechnung herausfallen würden.

Auch die höheren Kosten für Gas, Kohle und Uranimporte sind in dieser Rechnung nicht mit inbegriffen.

Jetzt rudert er zurück

Über Twitter sagt der Minister wörtlich “ich hab die Zahl bisher nur einmal genannt zum aufrütteln. Die dumme Rechnung in der FR zwingt mich nun leider zur Antwort”
Zum aufrütteln kann der Autor des Artikels auch eine Zahl mit auf den Weg geben:

1

Das ist die Anzahl der bewohnbaren Planeten, die wir Menschen besitzen.

Sicherheitsregeln für Hochsee-Ölbohrung verschärft

Posted on: Februar 23rd, 2013 by Magnus Zimmermann No Comments

EU- Kommision, Parlament und Ministerrat einigten sich am Donnerstag auf die Verschärfung neuer Sicherheitsregeln für Öl-Giganten wie Shell, BP und Co. In Zukunft sollen diese Konzerne selbst für Umweltschäden durch “Bohrpannen” aufkommen .

Jeder erinnert sich an die 2010 gesunkene Deep Water Horizon oder das jüngste Bohrinselunglück in der Arktis. Bis heute war unklar wer die imensen Folgeschäden für Flora und Fauna zahlen sollte – Die Allgemeinheit, freiwilliger Helfer an den Stränden oder doch der Betreiber selbst?

Zumindest die EU will ihre Bohrinseln jetzt sicherer machen. Vorzeitige Entwürfe gehen soweit, dass sich Plattformeigner einer strengen Prüfung unterziehen müssen bevor sie aktiv werden können. Die EU will genau wissen – Verfügen die Konzerne hinreichend über die Technik, im Worst Case, Schäden einzudämmen und sind sie finanziell in der Lage für Umwelt- und Folgeschäden aufzukommen.

Zitat Wikipedia zur Deep Water Horizon:
“Im November 2012 akzeptierte BP die vom US-Justizministerium infolge der Ölpest auferlegte Strafe von 4,5 Mrd. US-Dollar, die höchste jemals verhängte Strafe für ein Umweltdelikt. Zusätzlich hat BP für die Bewältigung der Folgekosten der Ölpest 38,1 Mrd. Dollar Rücklagen gebildet (Stand November 2012), 14 Mrd. Dollar wurden bereits ausgezahlt”

Zur Umsetzung der neuen Regeln bedarf es noch der Zustimmung von EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten.


Vollständiger Artikel von Greenpeace und Petition für den Schutz der Arktis

^mz

Speicherprogramm von Bund und KfW-Bank verschiebt sich auf unbestimmte Zeit

Posted on: Februar 21st, 2013 by pzimmermann No Comments

Die KfW-Bank hat zu wenig Geld aus dem Emissionshandel zur Verfügung um das Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen mit Speichersystemen wie angekündigt am 1. Mai zu starten.
Derzeit seien keine Prognosen möglich, wann es zu einem Start des Programms kommen könne.

^pz

Quelle: Photovoltaik.eu

Surviving Progress – Endstation Fortschritt? – Filmtipp

Posted on: Februar 21st, 2013 by Magnus Zimmermann No Comments

In der 2012 endstandenen Dokumentation “Surviving Progress” von Mathieu Roy und Harold Crooks, geht es um die destruktiven Seiten der Geschichte des technischen Fortschritts. Inspiriert von dem Ronald Wright-Bestseller “A short history of progress” gehen sie in ihrem Film u.A. der Frage nach, ob das auf reflexive Entscheidungen getrimmte Gehirn des Menschen, für unsere technologische, fortschrittliche Welt erwachsen genug ist.

Der Titel ist seit ende letzten Jahres auch auf DVD erhältlich

Film auf Youtube

^mz

Die Mär vom teuren Sonnenstrom

Posted on: Februar 6th, 2013 by pzimmermann No Comments

strompreise-sinkenDie Preise an der Strombörse in Leipzig kennen nur eine Richtung!
Nämlich nach unten!

Die Strompreise sind in den letzten eineinhalb Jahren stark gesunken. Einkäufer müssen zur Zeit nur rund 42€ pro Megawattstunde bezahlen.
Da weite Teile des Strommarktes durch Futures, Termingeschäfte, organisiert sind, wird diese Preisnachlass aber erst 2014, 2015 an den Endkunden weitergegeben.
In den letzten Jahren lagen die Einkaufspreise pro Megawattstunde wesentlich höher, nämlich bei 50-60€ partiell sogar bei ca. 90€.

Ob dieser Schnäppchen-Strom aber auch an den Endkunden 1:1 weitergegeben wird bleibt fraglich. Die Energieversorger machen den teuren Netzausbau und die Erneuerbare Energienumlage verantwortlich für den hohen Preis (26cent), den der Endkunde derzeit zahlt. Realistisch betrachtet muss man daher wohl davon ausgehen, dass die Energieversorger es bei dem hohem Preis belassen werden und Einsparungen nicht an den Endverbraucher weitergeben.

Dies wiederum könnte Photovoltaik Hausanlagen mit Speichersystemen zugute kommen, die bereits jetzt preiswerteren Strom produzieren können.

 

Quelle: taz.de

 

“Atomkraft unbezahlbar” Süddeutsche Zeitung

Posted on: Februar 6th, 2013 by pzimmermann No Comments

Atomstrom-kostet-geldIn der Ausgabe vom 5. Februar rechnet die Süddeutsche Zeitung vor, dass England bis ins Jahr 2120 noch insgesamt 100 Milliarden Pfund aufbringen müsse um die für den Unfall im Kernkraftwerk an der irischen See Ende der 50er Jahre entstandenen Verseuchungen zu beseitigen. Die Süddeutsche sieht Atomstrom als die teuerste Energiequelle überhaupt an:

“Außerhalb der ehemaligen Sowjetunion und Japans gibt es wohl keinen Ort, der so verseucht ist wie Sellafield. Der britische Nuklearkomplex, im Nordwesten Englands direkt an der Irischen See gelegen, vereinigte einst alle Teile des Uran- und Plutoniumkreislaufs an einem Ort: Brennelementefabriken, Kernreaktoren und Wiederaufbereitungsanlagen.

Die Abfälle der dort ausgeführten radiochemischen Arbeiten lagern teilweise in Teichen, Silos und leckenden Tanks auf dem Gelände. Außerdem müssen die Verwalter noch die Ruine eines 1957 bei einem Feuer beschädigten Plutoniumbrüters abreißen. Das wird teuer, hat am Montag ein Komitee des britischen Unterhauses festgestellt.

Zurzeit rechnet man in London mit Gesamtkosten von 67,5 Milliarden Pfund (78 Milliarden Euro) bis zum Jahr 2120 allein für Sellafield. Hinzu kommen weitere 32,5 Milliarden Pfund für die anderen Nuklearstandorte Großbritanniens. Das ergibt zusammen eine grob überschlagene Summe von 100Milliarden Pfund; tatsächlich erwarten die Abgeordneten weitere Steigerungen.

Im Jahr 2007 hatte man die Gesamtkosten noch auf 61 Milliarden Pfund geschätzt. Eine ganze Abfolge von Regierungen habe vor dem Problem des nuklearen Rückbaus versagt, kritisiert das Komitee. Derzeit kosteten die Arbeiten in Sellafield bereits 1,6 Milliarden Pfund, und zwölf der 14 Projekte dort seien hinter dem Zeitplan zurück.”

Quelle: Süddeutsche Zeitung 2013
Gefunden auf http://www.sonnenseite.com/

Altmaier will Energie-Soli

Posted on: Januar 28th, 2013 by pzimmermann No Comments

Peter Altmaier stellt heute sein “Eckpunktepapier” für eine “Strompreis-Sicherung” vor. Vorgeblich um den Preis für den Verbraucher niedrig zu halten will der CDU-Mann folgende Maßnahmen einführen.

- Einspeisung für Neuanlagen flexibilisieren (Einspeisevergütung wird erst dann bezahlt, wenn das EEG-Konto ausgeglichen ist)

- Besitzer von Ökostromkraftwerken sollen Energie-Soli zahlen (Verzicht auf teile der Vergütung)

- Eigenverbraucher sollen auch eine Ökostromumlage zahlen.

- Die Ausnahmen der energieintensiven Betriebe sollen begrenzt werden. (Nur die 1. Mio kwh soll mit der vollen EEG-Umlage veranschlagt werden)

 

Mit Gegenwind ist zu rechnen.
Quelle – Spiegel 

Fraglich ist, ob ein solcher Energiesoli überhaupt durchgesetzt werden kann.

Achtung vor Flexstrom – Billigstrom ist meist teuer!

Posted on: Januar 23rd, 2013 by pzimmermann No Comments

Der Stromanbieter Flexstrom verärgert Kunden.
Viele der Stromkunden, die wegen der höheren Tarife zu dem vermeintlich billigerem Anbieter gewechselt sind, klagen jetzt darüber, versprochene Bonuszahlungen des Anbieters nicht erhalten zu haben.

Frontal 21 legte in der Sendung vom 22.01.2013 offen, dass der Tarif, den Flexstrom Anbietet, nur dann zu einem Gewinn für die Firma werden kann, wenn der Kunde mehr als 1 Jahr bei dem Stromanbieter bleibt.
Des Weiteren wurde berichtet, dass der Anbieter es derzeit nicht schaffe neues Kapital aufzunehmen, welches er braucht um die hohe Kundenabwanderung zu finanzieren.
Auch nicht bezahlte Rechnungen bei den Stadtwerken, über die Flexstrom seine Kunden versorgt, sorgen für Probleme. Das geht so weit, dass einige Stadtwerke Flexstrom nichtmehr beliefern wollen (bei ca. 40 der insgesamt 80 Stadtwerke, mit den Flexstrom arbeitet, sollen offene Rechnungen noch nicht beglichen worden sein.)

Tips zum Stromsparen

Lassen Sie sich von Lockangeboten mit Bonuszahlungen nicht bestechen. Geschäftsmodelle, bei denen der Strom anfänglich viel billiger ist und auf Jahresvorrauszahlungen beruhen, müssen das Geld, das ihnen entgeht, in den folgenden Jahren von ihnen zurückholen damit sie rentabel sind. Bestes Beispiel ist der Pleitestromanbieter TelDaFax.

Ändern Sie stattdessen Ihr Nutzungsverhalten. Hier sind 4 einfache Tips.

- Denken Sie über die heimische Beleuchtungsänderung nach (LED, Energiesparlampen)
- Kaufen Sie, wenn möglich, energiesparende Geräte ( A+++ und A++ Geräte sind zwar in der Anschaffung teuer, zahlen sich aber mehrfach aus)
- Schalten Sie Standby-Geräte mit einer abschaltbaren Mehrfachsteckdose aus, wenn Sie diese nicht brauchen.
- Waschmaschine und Geschirrspüler voll auslasten.

Oft kann eine professionelle Energieberatung und der anschließende Maßnahmenkatalog eine extreme Energiekostenentlastung mit sich bringen.

 

Quelle: Frontal 21 – ZDF Hier können Sie den Bericht in der ZDF Mediathek sehen

AKWs werden unrentabel / Erneuerbare triumphieren

Posted on: Januar 2nd, 2013 by pzimmermann No Comments

2012 wurden Weltweit nur 2 Kernkraftwerke in Betrieb genommen.
Waren im Jahre 2000 noch 444 AKW-Blöcke in Betrieb, sind es heute noch 431.
Das hat auch viel damit zutun, dass Länder, die viele AKWs zubauen wollten (China, Indien), aufgrund der Reaktorkatastrophe in Japan eine abwartende Haltung eingenommen haben.

2011 schrumpfte die  Energieerzeugung durch Kernkraft um 7,4 Gigawatt. Die Windkraft wuchs um 40 Gigawatt und die Photovoltaik um 30 Gigawatt.
2012 blieb die Kernkraft auf gleichem Niveau, gleichzeitig wuchsen Photovoltaik und Windkraft aber um schätzungsweise 85 Gigawatt.

Quelle: Sonnenseite.com – Atomkraft tritt auf der Stelle und wird von Solar- und Windkraft überrannt